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14.06.2010 / 19.17 Uhr / Massenanfall von Verletzten!

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Zwei Pkw stießen zusammen!

 
Erweiterte Zugübung der Rhüdener Feuerwehrbereitschaft! 

Ortsbrandmeister Timo Hurlemann und der Sicherheitsbeauftragte der Rhüdener Ortsfeuerwehr Mike Illers hatten eine Zugübung ausgearbeitet, die sich dem brisanten Thema „technische Hilfeleistung“ nach Verkehrsunfällen widmete. Bei dieser speziellen Übung am Montagabend, gegen 19.20 Uhr, auf der alten Hahäuser Straße, in  unmittelbarer Nähe der BAB – Unterführung, hatten sie eine Lage hergerichtet, die von allen Beteiligten einiges abverlangte.

Alle Beteiligte – das waren u. a. die Feuerwehrbereitschaften aus Rhüden und Seesen und die  DRK – Bereitschaften aus Rhüden/Bornum und Seesen.

 
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Da bei der vorgegebenen Lage ein Zusammenstoß zweier Pkw simuliert wurde, in dem auch noch eine Fußgängergruppe in Mitleidenschaft gezogen wurde und mindestens von fünf Verletzten – davon zwei eingeklemmten Personen – die Rede war, kam die „ManV-Regel“ (Massenanfall von Verletzten) zur Anwendung.

Dem entsprechend wurde auch die Alarmierung der beiden Ortsfeuerwehren aus Rhüden und Seesen gleichzeitig ausgelöst.

Vor Ort eingetroffen musste sich der Einsatzleiter der Rhüdener Ortsfeuerwehr schnell mit der Lageerkundung befassen, um dann den richtigen Entschluss für die weiteren Einsatzbefehle zu fassen.

Crash – Rettung, patientengerechte Rettung, Absicherung, Brandschutz, Eigenschutz, weitere Kräfte erforderlich? – das sind die Gedanken, die blitzschnell abgearbeitet werden müssen, um dann die richtigen Maßnahmen zu ergreifen.

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In diesem Übungsfall war einiges schnell klar – es wurden zwei Abschnitte gebildet. Dem einen Unfallfahrzeug widmete sich die Rhüdener Bereitschaft, während sich die Kräfte der Seesener Feuerwehrbereitschaft, um den „Brandmeister vom Dienst“, Stefan Siebers, dem anderen Unfallfahrzeug zuwandten.

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Die übrigen „Verletzten“ – im Übrigen waren alle Unfallopfer vom DRK – Schminkdienst Borsum RUD ( Realistische-Unfall-Darstellung) täuschend echt hergerichtet worden – wurden sofort von den Feuerwehrkräften betreut und dem Rettungsdienst bzw. dem hervorragend agierenden Leitenden Rettungsassistent Maik Berner  zur weiteren Versorgung übergeben.

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Der SEG – Einsatzleiter Ulf Schipplick vom DRK Rhüden/Bornum hatte mit seinen Teams die Lage jederzeit im Griff.

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Die Rettung der eingeklemmten Personen in den verunfallten Fahrzeugen, bereitete den Feuerwehrteams doch einiges Kopfzerbrechen. Doch man entschied sich nach einer Erst- und Versorgungsöffnung und der Absprache mit dem Notarzt zu einer „patientengerechten Rettung“!

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Dass hierbei ein besonderes Augenmerk auf die Durchführung bestimmter Arbeitsschritte und  der Zusammenarbeit der beiden Ortsfeuerwehren gelegt wurde, versteht sich von selbst.  Beide  Feuerwehren arbeiten nach der miteinander abgestimmten Vorlage „Standardeinsatzregeln“!

 
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Erwähnenswert ist hier die Tatsache, dass auch die besonderen technischen Geräte, wie z. B. Schere, Spreizer und Rettungsplattformen, untereinander kompatibel sind. Der Ausfall eines Gerätes kann sofort kompensiert werden.

 
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Die erforderlichen Absprachen mit dem Notarzt, die Betreuung und Versorgung der Patienten in ihrer misslichen Lage wurden hervorragend dargestellt und durchgeführt.

Nach ca. 60 Minuten waren alle gegebenen Lagen abgearbeitet und alle Beteiligten stellten sich der „Übungskritik“ der Beobachter.

 
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Stadtbrandmeister Jürgen Warnecke betonte nach den einleitenden Worten von Ortsbrandmeister Timo Hurlemann und einigen kritischen  Anmerkungen des Rhüdener Sicherheitsbeauftragten Mike Illers, dass er eine eindrucksvolle Übung gesehen hat. Dass  weitere Beobachter der „Feuerwehrszene“ gefehlt haben, stellt den Überraschungseffekt für die Feuerwehrkräfte unter Beweis.

 
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Neben den Vertretern  des DRK – Kreisverbandes aus Hildesheim, stimmte DRK - Bereitschaftsführer  Jürgen Schipplick den Ausführungen  des Stadtbrandmeisters zu, in dem er allen Kräften eine sehr gute Zusammenarbeit und einen sehr guten Ausbildungsstand bescheinigte.

Folgende Einsatzkräfte und Fahrzeuge waren an diesem Szenario beteiligt:

Ortsfeuerwehr Rhüden mit ELW 1, TLF 16/25, LF 8 und 26 Einsatzkräften

Ortsfeuerwehr Seesen mit ELW 1, RW 2, LF 16, GW- Öl und 19 Einsatzkräfte

DRK Seesen 1 RTW, 1 MTW und 11 Einsatzkräfte

DRK Rhüden/ Bornum 3 RTW, 1 KTW, 1 MTW und 15 Einsatzkräfte

DRK Rettungswache Bockenem 1 RTW und 3 Einsatzkräfte

RUD Borsum

Stadtbrandmeister Seesen Jürgen Warnecke

 
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